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Kanada – ein Auslandssemester mit Höhen und Tiefen

Vancouver

Dank der Unterstützung meiner Eltern ging bei mir bereits mit 16 Jahren ein Traum in Erfüllung – ich hatte die Möglichkeit ein Auslandssemester in Kanada zu verbringen, dort zur Schule zu gehen und eine ganz neue Lebensweise kennenzulernen. Diese 5 Monate waren mit sehr vielen guten Ereignissen, aber auch mit manchen Hürden verbunden aus denen ich allerdings so einiges gelernt habe.

Ein Schritt in die Unabhängigkeit

Da sowohl meine Schwester, als auch manche Freunde von mir bereits einen längeren Auslandsaufenthalt hinter sich hatten und alle hellauf begeistert waren, habe ich gar nicht mehr allzu lange darüber nachgedacht und bereits mit 15 Jahren begonnen, mich zu informieren und mein Auslandssemester zu planen. Dass die Reise nach Kanada gehen soll, war für mich eigentlich ziemlich schnell klar. Ich war noch nie davor in Kanada gewesen und hatte immer schon sehr viel Gutes von dem Land gehört: sehr offene Bevölkerung, wunderschöner Frühling und viel Natur. Ich dachte mir sofort, dass das zu mir passt.

Kurz vor Beginn dieses Abenteuers hatte ich zwar noch manche Erlebnisse, die ich nicht so gerne zu Hause lassen wollte; im Großen und Ganzen aber war ich bereit zu starten.

Vancouver and sea

Der Alltag und die Schwierigkeiten

Ein kanadischer Schultag sah dann ca. so aus: Schule von 9 morgens bis 3 Uhr nachmittags, danach meistens Sport oder eine andere Freizeitaktivität und abends gemeinsam mit der Gastfamilie essen und anschließend schlafen gehen. Am Wochenende hatten wir dann die Möglichkeit mit unseren Freunden in die Stadt zu fahren, Ausflüge zu machen oder ein Hockeyspiel zu besuchen.

Friends in Canada

In meiner Gastfamilie sind in dem halben Jahr, in dem ich bei ihnen wohnte, allerdings leider viele unschöne Dinge passiert auf die ich auch gar nicht näher eingehen möchte. Jedenfalls kam es schlussendlich leider dazu, dass ich mich mit den Eltern der Familie zerstritten habe und in vielen Situation auf mich alleine gestellt war und natürlich für das geradestehen habe müssen, was ich gesagt und getan hatte.
Es ist dann gegen Ende zu einem Familientausch gekommen und ich durfte bei der Gastmutter einer meiner Freundinnen für die letzte Woche wohnen, zu der ich heute noch ab und Kontakt habe.

Fazit

Vancouver Island

Ich bereue keine Sekunde, die ich in Kanada verbracht habe. An vielen Situationen bin ich wahrscheinlich gewachsen und außerdem bin ich sehr dankbar für die Freundschaften, die ich dort geschlossen habe. Zu Ostern 2015 bin ich sogar mit 2 Freundinnen noch einmal an den selben Ort gereist und wir haben vieles nochmals erlebt, das wir damals erleben durften.

Vielleicht wären manche Sachen zu Hause anders gelaufen, die man im Nachhinein nicht ändern kann, aber trotzdem bin ich sehr froh, dass ich diese 5 Monate in einem anderen Land verbringen durfte. Nicht nur meine Englischkenntnisse, sondern auch meine Menschenkenntnisse konnten in dieser Zeit wachsen und ich glaube, dass ich ohne diese Erfahrung ein ganz anderer Mensch wäre, als der, der ich jetzt bin 🙂

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