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Amsterdam, Rotterdam, Den Haag – Eine Reise wert

Meine Schwester Sarah und ich haben schon lange Zeit geplant einen ‚Schwestern-Urlaub’ zu machen und da wir beide noch nie in den Niederlanden waren und nur eine Woche Zeit hatten, war Holland für uns das perfekte Reiseziel.

Amsterdam

Wir haben unsere Reise in der Hauptstadt begonnen: Amsterdam, die Stadt der Freiheit. Dass dieser Mythos auch wirklich stimmt, konnten wir bald feststellen. Von Backpackern, die in Auslagen von Modegeschäften schliefen, bis zum ständigen Geruchs-Wechsel von Cannabis und frisch gebackenen Croissants war so ziemlich alles dabei. Angekommen in unserem Hostel, sind wir am ersten Abend allerdings sofort ins Bett gegangen.

Das Wetter war Gott sei Dank schön, frisch, aber meistens sonnig. Wir spazierten sehr viel durch die wunderschöne Stadt, erkundeten den „Flowermarket“ und durften die besten Cafés Amsterdams genießen.

Das Anne Frank Haus mussten leider auslassen, da wir (die Organisiations-Genies schlechthin) natürlich die langen Warteschlangen nicht eingeplant hatten. Als Entschädigung besuchten wir das Amsterdam Museum, welches durchaus sehenswert ist.

Ein wenig schockiert hat mich der Fahrrad-Verkehr der Stadt. Als Fußgänger ist es nicht ungefährlich, als Radfahrer allerdings noch um einiges gefährlicher, die Autos sind in der Stadt eher unauffällig. Man kann so gut wie alle Strecken zu Fuß gehen, solange man einen Stadtplan hat 😉

Amsterdam

Flowermarket Amsterdam

Café in Amsterdam

Amsterdam

Rotterdam

Modern und etwas kühl, wäre meine Beschreibung für diese Stadt. In Rotterdam angekommen, fanden wir nach kurzer Suche unsere Unterkunft, die mitten im Zentrum der Stadt lag. Nach 3 Nächten im Schlafsaal, konnten wir nun ein eigenes Zimmer für uns genießen. Der erste Eindruck war sehr positiv, da mir die moderne Architektur sehr gut gefällt. Wir erkundeten die Stadt und ich muss ganz ehrlich sagen: nach 3 Stunden wurde es ein wenig langweilig. Die Stadt war nicht sonderlich schön, nichts Aufregendes zu sehen bis auf eine Kirche, bei der meiner Meinung nach der Kopf fehlt 🤷🏻‍♀️ und es gibt kaum historische Gebäude. Viele „Art-Galleries“ (wie in Amsterdam) und viel Leben. Am zweiten Tag entschieden wir uns für eine Jogging Runde, bei der wir logischerweise verloren gingen 💁🏻.

Im Großen und Ganzen schön und modern, aber wahrscheinlich die Stadt, die mich am wenigsten beeindruckt hat.

Rotterdam

Saint Laurent Kerk

Den Haag

Nach Hostel und Airbnb wollten wir unsere letzten beiden Nächte bei/als Couchsurfer(n) verbringen. Natürlich hatten wir das nicht im Voraus geplant, deshalb mussten wir bis zum letzten Tag bangen, dass uns jemand ‚hosted‘ 🤦🏻‍♀️ Schlussendlich fanden wir jedoch einen netten jungen Studenten aus Brüssel, der uns bei sich aufnahm. Wir verbrachten den ganzen Tag mit Paul, der uns den Strand zeigte und uns einen Einblick in die multikulturelle Studenten-Welt von Den Haag gewährte.

Paul und seine Freunde hatten einige Tage vor unserer Ankunft ein Event zum Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit an dessen Universität veranstaltet, welches schlussendlich unter anderem Sarah und mir zu Gute kam. Wir hatten uns auf warme Tage in Holland eingestellt und waren somit bezüglich Jacken und Co. nicht sonderlich gut ausgestattet. Bei dem Event wurde alte Kleidung von Studenten gesammelt und Paul war so lieb und ließ uns die Kleider-Säcke durchstöbern. Wir unterstützten seine Idee mit einem kleinen Beitrag und  konnten gleichzeitig für sehr wenig Geld ziemlich coole Kleidung ergattern.
Am ersten Abend fand außerdem ein Bierfestival im Zentrum der Stadt statt.

Die zweite Nacht konnten wir bei einer australischen Freundin, die derzeit Erasmus in Leiden macht, übernachten. Wir verbrachten den letzten ganzen Tag mit spazieren, Haare schneiden um 15 € 😉 und am Strand liegen. Den Haag ist, bis auf einige Touristen-überfüllte Plätze, eine wirklich schöne Stadt: modern, international und ein sehr sauberer und schöner Strand.

Den Haag Beach

Den Haag Hotel

Den Haag Beach

Insgesamt würde ich sagen ein gelungener Städte-Trip. Amsterdam ist eine sehr lebhafte und wunderschöne Stadt, die ich gerne noch einmal besser kennenlernen würde. Eine Woche reicht natürlich nicht um alles zu erkunden, aber definitiv um sich einen ersten Eindruck der Stadt zu verschaffen.

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