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Mein Müsli-Regal

Ich bin ja, wie ihr vielleicht schon erahnt habt, ein großer Müsli-Fan und interessiere mich natürlich auch dafür, was genau in meinem Müsli ist und warum ich die verschiedensten Lebensmittel in meine morgendliche Gute-Laune-Schüssel gebe. Das Nummer 1 Kriterium ist natürlich, dass es mir schmeckt und da habe ich jetzt einmal ein paar meiner Lieblingszutaten ausgesucht und möchte mit euch teilen warum diese mir so gut tun 🙂

Haferflocken

Haferflocken

Dass man in meinem Müsli-Regal einmal keine Hafer- oder Dinkelflocken findet, passiert sehr selten. Haferflocken sind sehr vielseitig: ob man sie als Oatmeal, Porridge, roh oder gebacken zubereitet bleibt jedem selbst überlassen. Sie sind nicht nur sehr sättigend, sondern sie enthalten außerdem viele Ballaststoffe, Proteine und Fette im Gegensatz zu anderem Getreide. Zudem stabilisieren Haferflocken den Blutzuckerspiegel.

Haferflocken genießen die Meisten in Kombination mit Früchten, Nüssen oder anderen Samen und Zimt. Auf jeden Fall etwas, das ich bei keiner meiner Müsli-Kreationen auslasse.

Datteln

Datteln

Eine Zuckerbombe der gesunden Art. Datteln beinhalten viele verschieden Zuckerarten und sind oft als „Brot der Wüste“ bekannt. Diese Energieträger versüßen die verschiedensten Speisen oder Smoothies. Die Bekanntesten aller Datteln sind die großen Medjool-Datteln, die von Hand gepflückt werden. Datteln enthalten Kalium, welches unserem Herz gut tut und uns vor Krankheiten schützt. Die Energielieferanten werden außerdem oft als „natürliches Abführmittel“ vermarktet, also tut man der Verdauung damit einen Gefallen.

Chiasamen

Ein etwas umstrittenes Thema sind Chiasamen. Sie stammen ursprünglich aus Zentralamerika und werden dort aus der Salbeipflanze gewonnen. Sie werden noch nicht lange bei uns verkauft und sind auch erst vor ein paar Jahren in den USA bekannt geworden. Dadurch, dass der Transport ein sehr Langer ist und wir eigentlich auch auf Leinsamen zurückgreifen könnten, sind nicht alle so begeistert von den Chiasamen.

Aber jetzt zu den positiven Seiten dieses „Superfood’s“:

Chia-Samen sind sozusagen Omgea-3-Bomben. Sie enthalten 10-mal mehr Omega-3 Fettsäuren als Lachs. Ca. 40 % der kleinen Samen ist Chiaöl (und davon ca 80% ungesättigte Fettsäuren), 18-23% sind Proteine und die restlichen 30-40% Kohlenhydrate. Ballaststoffe sind für die schleimige Konsistenz von eingeweichten Chiasamen verantwortlich.
Außerdem enthalten sie Vitamin A und Vitamine B sowie Mineralstoffe wie z.B. Kalzium, Phosphor, Kupfer und Zink. Meiner Meinung nach eine Zutat die reich an gesunden Nährstoffen ist, deshalb integriere ich sie immer wieder gerne in meine Müslis.

Leinsamen

Wie oben erwähnt sind Leinsamen eine super Alternative zu den Chia-Samen. Leinsamen werden aus der Flachs-Pflanze gewonnen, welche inzwischen in sehr vielen Regionen außerdem zur Ölgewinnung dient. Neben dem hohen Omega-3-Vorkommen enthalten Leinsamen außerdem die Vitamine B1 und B2, Vitamin C & E, sowie Beta-Carotin. Ansonsten sind noch Mineralstoffe wie Kalium, Zink und Eisen in Leinsamen enthalten. Lein- und Chiasamen sind besonderes für Veganer eine ideale Quelle, um dem Körper reichlich gesunde Proteine und Fette zuzuführen – also nicht einsparen 😉

Weitere Fettquellen:

Sonnenblumenkerne

Sonnenblumenkerne

Zwar sind sie reich an Kalorien, sie bieten aber auch viel bezüglich Geschmack und Gesundheit. Sonnenblumenkerne enthalten Vitamin B, Magnesium und Phosphor und viele Proteine, pro 100g ca. 49g Fett und 19g Kohlenhydrate, sowie 6g Ballaststoffe.

Cashewnüsse

Eine Fettquelle, die Inhaltstoffe wie Vitamin A, B1, Magnesium, Kupfer und Eisen hat. Sie bestehen hauptsächlich aus Fetten, Proteinen und Kohlenhydraten und einem kleinen Bestandteil aus Ballaststoffen.

Mandeln

Sie schützen vor Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Außerdem enthalten sie noch wichtige Vitamine, Niacin, Pantothensäure, Kupfer, Magnesium, Mangan und Kupfer.

Haselnüsse

Die Inhaltsstoffe der Haselnüsse sind ähnlich deren der Mandeln. Sie sind, neben anderen Nüssen, wohl bekannt als „Nervennahrung“ und dienen somit der Konzentrationsfähigkeit.

Ich hoffe, ich konnte euch einen Überblick der verschiedenen „Superfoods“ verschaffen. Die meisten Informationen habe ich dem Kochbuch „Eat better, not less“ entnommen, von dem ich sehr begeistert bin und aus dem ich mir seit gut einem Jahr immer wieder Rezeptideen klaue und sie mit meinem eigenen „Touch“ nachkreiere.

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