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Sonntagsgedanken & Lebensweisheiten

Nach einem gemütlichen Frühstück im Haepinest (was ich btw sehr weiterempfehlen kann), sitze ich nun in der Uni in einem Sonneneck am Boden, weil in der Bib kein Platz mehr für mich war (lol). Wie erwartet bringe ich heut beim Lernen nicht allzu viel weiter und mir schwirren stattdessen andere (mehr oder weniger wichtige) Gedanken durch den Kopf.

 

Social Media & Medienpräsenz.

Die letzte Woche habe ich mir ein wenig Zeit genommen, um einmal gründlich über die ganze Social Media/Blog – Sache nachzudenken. Wie präsentieren wir uns eigentlich auf Facebook, Instagram und co.? Sind das die Menschen, die wir wirklich sind? Wer sind wir wirklich und wie wollen wir uns geben? Was denkt die Öffentlichkeit von Offenheit und Ehrlichkeit auf Social Media? Gibt es so etwas überhaupt?

Lauter Fragen, die die Welt nicht braucht, mich aber trotzdem immer wieder beschäftigen. Beantworten kann ich diese Fragen bis heute nicht. Auf jeden Fall tut es auch einmal gut, sich ein paar Tage Auszeit von der virtuellen Welt zu nehmen und sich ein paar Gedanken über das Leben abseits der „Likes“ zu machen. Mein Blog ist womöglich kein gewöhnlicher Lifestyle-Blog, sondern eher eine Art öffentliches Tagebuch für die Menschen, die mich kennen. Und das ist gut so. Ich liebe es zu schreiben und meine Gedanken mit der Welt zu teilen und möchte vor allem meine positive Lebenseinstellung und Energie verbreiten. ✌🏻

 

Katze statt Kater.

Wie ein paar von euch vielleicht mitbekommen haben, ist meine Katze Mila vor einigen Monaten plötzlich spurlos verschwunden. Auch wenn sie bei meiner Mama gehaust hat, habe ich sie immer wieder gerne besucht und sie war auch nicht selten ein wichtiger Ansprechpartner für mich. Ein Tier kann Wunder wirken und einem in schwierigen Zeiten auch beistehen. Da ich jetzt aber in der Stadt wohne, wenig Zeit habe und viel reise, ist es für mich momentan leider keine Option, mir eine Katze zuzulegen. Das Leben in der Stadt möchte ich keinem Haustier antun, wenn man so wie ich keinen Garten hat oder in einer grünen Umgebung wohnt. Da hat weder eine Katze, noch ein Kater was davon. Wo wir auch schon beim nächsten Thema wären.

 

Alkohol. Ich bin ja bei solchen Themen inzwischen sehr gelassen, bin der Meinung, dass man auf nichts verzichten muss, solange es Maß und Ziel hat und man sich selbst oder anderen keinen (dauerhaften) Schaden zufügt. Jeder kennt seine Grenzen und ob man diese übergeht oder nicht sei einem jedem selbst überlassen.

Für mich hat das ganze Feiern und am nächsten Tag verkatert-sein allerdings noch nie wirklich Sinn ergeben. Wenn ich feiern will, muss ich dafür ja nichts trinken und vor allem tu ich mir und meinem Körper damit sicherlich keinen Gefallen. Das heißt nicht, dass ich gar keinen Alkohol trinke, aber ich habe für mich beschlossen, dass ich mich mit meinem Bier sehr gern wo dazusetze, auch gerne tanzen gehe, aber mich dafür nicht „zuschütten“ muss. 🙋🏻🤷🏻‍♀️

Mir kommt vor, dass viele damit die Bestätigung ihrer Freunde suchen und dazugehören wollen, aber liebe Leute: ihr seid auch cool, wenn ihr nicht so viel trinkt! 😉

 

Musik.

In den letzten Monaten habe ich mich von vielen Ereignissen, Menschen und Situationen inspirieren lassen, was meinen Musik-Geschmack angeht. Ich bin ein Mensch der, wie viele andere vermutlich, keinen Tag ohne Musik verbringt. Letztens hatte ich meinen Laptop und meine Bose-Box bei einer Freundin zuhause deponiert und das waren für mich 2 furchtbar langweilige Tage. Naja gut, ein wenig übertrieben, aber ohne Musik macht das Leben nur halb so viel Spaß.

Prinzipiell mag ich alles, was in Richtung Acoustic und Indie geht sehr gerne. Das hör ich auch nach wie vor, ich habe letztens wieder mal meine Playlists von früher durchstöbert und mich in den guten alten Jack-Johnson, Matt Costa, Daughter, Bright Eyes, Yellow Days usw. Alben wiedergefunden. Ruhig und gemütlich ist gut, allerdings bin ich inzwischen auch ein Kendrick Lamar Fan geworden. Post Malone, 21 Savage und überraschenderweise sogar manche ScHoolboy Q Werke haben’s mir angetan.

 

Ich mit mir.

Einer der wichtigsten Dinge, die mich das Leben gelehrt hat ist, dass ich mit mir selbst glücklich werde. Dass ich meine Lebenseinstellung und meine gute Laune nicht von anderen Dingen oder Menschen abhängig mache. Ich weiß, dass ich mir und anderen dadurch oft das Leben erschwert habe und so blöd das klingt, aber ich glaube, ich hätte viele Tage anders verbringen können, wenn ich schon früher damit begonnen hätte.

Durch die verschiedensten Beziehungen zu Menschen war ich in meinem Leben sehr selten alleine. Seitdem ich alleine wohne, schätze ich die Zeit mit meinen Freunden und meiner Familie noch viel mehr und genieße die Zeit, die ich für mich habe (was auch oft nicht viel ist) sehr. Je früher man beginnt, mit belastenden Dingen abzuschließen, desto leichter ist es, die positiven Seiten im Leben mehr zu schätzen und umso mehr Freude am Leben zu haben.

Das waren eigentlich so meine Sonntagsgedanken, mein jetziger und eigentlich dauerhafter Gedanke ist Essen, also werde ich es dabei belassen. Somit wünsche ich allen einen guten Start in die Woche, viel Freude und gutes Durchhalten beim Lernen für die anstehenden Uni-Prüfungen. 😉

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