0 In LIFESTYLE

How to: Morgenmensch!

Wer kennt es nicht? Der Wecker läutet zum dritten Mal, man wälzt sich im Bett, dreht sich noch einmal um, schafft es dann nach einer halben Ewigkeit endlich aus dem Bett und bemerkt dann: das war der falsche Fuß!

Das Spiegelbild bestätigt schließlich die Befürchtung, dass man an diesem Tag wie ein verwester Uhu durch die Straßen ziehen wird und nicht einmal ein doppelter Espresso den Tag retten kann.

 

Ihr Lieben! Ich sitze gerade im Flieger nach Dublin und, da ich heute selbst einen schrecklich chaotischen Morgen hatte, ist mir die Idee gekommen, meine Top 5 Tipps für leichteres Aufstehen und bessere Laune am Morgen mit euch zu teilen.

Eigentlich bin ich ja ein echter Morgenmensch. Ich liebe es früh aufzustehen, möglichst viel vom Tag zu haben, Sachen zu unternehmen und in jedem Tag eine neue Chance zu sehen, sich selbst zu finden und das Leben neu zu entdecken. Eigentlich.

Auch ich komme aber nicht jeden Tag so frisch aus dem Bett, wie ich es gerne hätte. Die in dem folgenden Beitrag erwähnten „Hilfsmittel“ helfen mir, an Tagen wie diesen, trotz der Uhu-Situation gut in den Tag zu starten.

 

1. Der böse, böse Wecker!

Das trifft vielleicht nicht auf alle Menschen dieser Welt zu, aber um schnell aufzustehen, ist es eindeutig vernünftiger, sich nur einen Wecker zu stellen – und nicht zehn. Das ständige „Schlummern“ macht einen doch verrückt. Es ist sogar wissenschaftlich bewiesen, dass Leute mit vielen Weckern prinzipiell viel schlechter aus dem Bett kommen, als die, die es bei einem belassen.

Ein weiterer Wecker-Tipp ist, sein Handy nicht neben den Kopfpolster zu legen, sondern in einer Reichweite über Nacht zu deponieren, die für die Armlänge zu groß ist. Dank der Steckdosen-Anordnung in meiner Wohnung, ist es mir unmöglich, mein Handy direkt neben dem Bett zu laden, deshalb muss ich jeden Morgen erst mal auf die Füße. Das hilft mir sehr, weil ich mich (normalerweise) danach nicht mehr ins Bett lege.

 

2. Kaffeeliebe

Ist nicht allein der Gedanke an den frisch-gemahlenen Kaffee schon wunderschön? Kaffee schmeckt nicht jedem (was ich bis heute nicht nachvollziehen kann ;)), aber es hat doch jeder einen kleinen Laster. Mein morgendlicher Kaffee ist meistens mein erster Gedanke nach dem Aufstehen. Es geht mir automatisch besser, wenn ich Kaffee sehe, rieche oder nur dran denke – seltsam? Ich glaube nicht. Denn das sind die kleinen Freuden im Leben. Jeden Tag genieße ich, je nach Lernstress und Tagesverfassung, meine 2-4 Tassen Kaffee am Tag und ich könnte mir ein Leben ohne nicht mehr vorstellen.

Sucht euch doch auch etwas, das euch so eine Freude bereitet. Sei es ein anderes Heißgetränk, ein besonderer Mensch, ein Lied oder einfach ein ausgiebiges Frühstück.

Ein kurzer Gedanke an etwas, das ihr gerne habt, hilft schon Welten, wenn es ums Aufstehen geht.

 

3. Breakie-wakie

Zum Thema Frühstück: da hat glaub ich wirklich jeder seine eigene Routine: manche essen viel, manche nichts, manche um 5 Uhr morgens und manche bringen bis um 11 Uhr nichts runter. Ich persönlich muss das immer von meinem Zeitmanagement (an dem es oft hapert) abhängig machen, ich nehme mir allerdings fast immer was mit, wenn ich es in der Früh nicht schaffe, oder einfach noch keinen Hunger habe. Prinzipiell glaube ich allerdings schon, dass einem ein nahrhaftes Frühstück den Start in den Tag erleichtern kann und einem, vor allem an anstrengenden, langen Tagen, viel Energie liefern kann. Beim Lernen ist man logischerweise auch konzentrierter, wenn man keinen Hunger hat und ständig an Essen denken muss.

4. Musik am Morgen, vertreibt Kummer und Sorgen

Sobald ich morgens meinen Wecker abgestellt habe, schalte ich meine Box und meinen Laptop an und höre Musik. Meistens etwas gemütliches, Akustik-Playlists oder Klassik. Beethovens Klavier Werke oder Filmmusik. Damit kann man mir zum Beispiel immer eine Freude machen. Findet eure Guten Morgen-Playlists. Macht die Fenster auf, singt mit, sodass sich die Nachbarn beschweren und tanzt durch eure Zimmer, als wäre euer Geburtstag jeden Tag.

 

5. Geht vor die Tür! Nein, es muss kein Sport sein.

In der Früh Sport zu machen klingt mühsam; ist es machmal auch. Mit „Geht vor die Tür“! denke ich auch eher an etwas, egal was, das euch glücklich macht. Sei es ein Croissant vom Bäcker nebenan, ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft oder eben doch eine halbe Stunde Sport.

In der intensiven Lernzeit, habe ich untertags nicht wirklich oft Zeit um Sport zu machen oder irgendwo hinzufahren, um mich dort zu bewegen. Ich brauche die Bewegung allerdings dringend als Ausgleich und versuche das dann eben wann anders unterzubringen. Wenn ich mich danach fühle, dann starte ich derzeit gerne morgens um 6 Uhr ins Fitnessstudio, bevor ich mit dem Lernen beginne. Das mache ich sicherlich nicht jeden Tag, aber manchmal packt mich die Motivation und ich weiß, dass ich danach viel besser und konzentrierter lernen kann.

 

Generell ist es einfach wichtig, sich auf gewisse Dinge am Tag zu freuen, auch wenn das vielleicht nur 1 kurzer Blick auf den nicen Tutor oder der Ubi-Chat-Kaffee statt dem Holly-Kaffee ist 😉

 

 

 

 

Ich hoffe euch hat der Beitrag gefallen!

Schmatzer von mir,

Eure Lea

 

You Might Also Like

No Comments

Leave a Reply

*