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Träumen und Träume leben.

Dieser Beitrag hat kein wirkliches System und ist teilweise vielleicht etwas verwirrend, aber ich möchte so viel loswerden. In meinem Leben herrscht momentan Chaos, aber ich glaube, dass ich derzeit auf dem richtigen Weg bin, meine Lebensträume zu verwirklichen und mit mir selbst eine ehrliche Beziehung zu führen.

In letzter Zeit habe ich mich wieder einmal viel mit meinem Leben auseinandergesetzt. Wo stehe ich? Wo will ich hin? Wer bin ich? Wer werde ich sein und wer will ich überhaupt sein?

Richte ich meinen Lebensweg nach den Vorstellungen Anderer oder lebe ich wirklich das Leben, das ich gerne leben möchte?

 

Horizont.

Viele Gedanken also, die mir da immer und immer wieder durch den Kopf schwirren. Ich habe in den letzten Monaten viel gelesen und es hat mir teilweise die Augen geöffnet und meinen Gedankenhorizont erweitert.

Innsbruck ist wunderschön, aber auch sehr klein und sehr eng – für mich – vielleicht sogar zu eng. Wir leben hier einen Alltag, in dem Stress, Erfolg und Geld dominieren. Wir sind immer wieder in einem Kreislauf gefangen, der uns nicht an Sachen ranlässt, die über unsere Gewohnheiten hinausreichen. Fremdes soll Fremdes bleiben. Trends sind nur dann Trends, wenn sie eine große Reichweite erreicht haben und etwas Außergewöhnliches ist in den meisten Fällen nichts Schönes, sondern manchmal sogar gefährlich.

Wie sollen wir lernen zu lieben und die Welt kennenlernen, wenn wir teilweise so engstirnig denken und nichts und niemanden an uns ranlassen?

 

Kind.sein.

Zuhause – wo ist zuhause? Finde ich zuhause wo meine Familie ist, wo meine Freunde sind, oder dort, wo ich neuen Menschen begegne, die mich mit offenen Armen begrüßen? Ein Ort, an dem die Natur unberührt ist, Wasser fließt und das Leben gefeiert wird; wo ich Kind sein und trotzdem Verantwortung übernehmen kann.

 

Prinzipiell bin ich jetzt frei – ich kann selbst entscheiden, was in meinem Leben passiert. Im Unterbewusstsein bin ich allerdings immer noch gebunden. An die Menschen, die mir etwas bedeuten, an jeden und jede, der/die mich verurteilt oder meine Entscheidung kleinredet, wenn sie nicht seinen/ihren Erwartungen an mich entspricht.

 

Lösen.

Oft ist es schwer loszulassen, besonders, wenn man viele gute Erinnerungen mit einer Person oder einem Ort verbindet. Wir möchten niemanden enttäuschen und es am liebsten Jedem recht machen. Dabei vergessen wir gerne mal auf uns selbst und lassen uns teilweise so sehr von anderen beeinflussen und einschränken, dass wir am Ende oft nicht mehr wissen, was wir wirklich wollen. Gefangen in den Erwartungen, die an uns gestellt werden und Gesellschaftsnormen, die wir am besten bedingungslos befolgen sollten.

 

Ab.Norm.

Aber was, wenn man niemand außer man selbst sein möchte? Diese Person, die gegen den Strom schwimmt und die, an der jeder zweifelt, an der man selbst zweifelt, die dann aber schlussendlich die glücklichste Person ist; weil sie ihren Weg gegangen ist. Weil sie allem getrotzt hat und nur sie selbst sein wollte. Weil sie ihrer Intuition gefolgt ist und nicht auf die Stimme anderer gehört hat.

Wenn ich könnte, würde ich. Wenn ich kann, werde ich. Ich werde, weil ich kann.

Einfach, oder?

 

Träumen.

Wenn ich an Träumen denke, assoziiere ich es in den meisten Fällen mit etwas Gutem, etwas Großem und hier und da mit etwas Unerreichbarem.

Klar, es gibt furchteinflößende Albträume, die einem viel Energie rauben, aber bleiben wir erstmal bei den guten Träumen. Den schönen, verliebten Träumen. Liebe und Glück und Personen, die in diesen Träumen erscheinen. Orte, von denen wir nur träumen können. Und da haben wir es schon.

Ist das wirklich so? Können wir uns manche Dinge nur „erträumen“?

Wenn ich an Personen denke, mag das vielleicht der Fall sein, weil zu einer zwischenmenschlichen Beziehung nun mal zwei (oder mehrere) Personen gehören.

Aber von Glück und von Lebensfreude können wir nicht nur träumen. Wir selbst sind unseres eigenen Glückes Schmied – wie das Sprichwort so schön sagt.

Ich glaube jeder, der das hier liest ist ein selbstständiger, unabhängiger und freier Mensch und ich bin sehr froh, dass besonders wir Frauen hier in Österreich auch eine Stimme haben und diese immer mehr gehört wird.

Schreibt Tagebuch, geht in die Natur, seid dankbar und offenherzig und kümmert euch nicht so sehr darum, was andere von euch denken.

 

Ende.

 

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