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5 Erinnerungen an den Sommer 2018

Die Eisdielen schließen wieder um 18.00 Uhr, das kurze T-Shirt am Abend reden wir uns nur noch ein, wir sehen keine entspannten Gesichter mehr durch die Stadt laufen. Wir riechen den Pumpkin Spiced Latte schon aus Innsbruck, wo es noch nicht einmal einen Starbucks gibt und an der Kassa in den Supermärkten schreien uns die Lebkuchen schon förmlich nach – das ist die Zeit im Jahr, wenn uns klar wird: es „herbstelt“.

Dieser Sommer war so kurz und gleichzeitig so lang. Ich habe so viele schöne Erinnerungen und möchte 5 davon hier festhalten.

1. Pizza und Pasta in Caorle

Es ist inzwischen schon fast eine Tradition, dass mein Papa und ich jeden Sommer einen Kurztrip nach Italien machen. Jedes Jahr wird mir wieder klar, wie schön es dort ist und wie wertvoll diese Zeit ist. Ich denke an italienisches Essen, jeden Morgen die ersten Sonnenstrahlen im Gesicht und einem Gläschen Wein mit einem der wichtigsten Menschen in meinem Leben. Wir lachen viel, erinnern uns an alte Zeiten und lernen uns jedes Jahr noch besser kennen.

2. Wieder vereint in Innsbruck

Dadurch, dass sich nach der Schulzeit alle Freunde ein bisschen verstreuen und jeder seinen eigenen Weg geht, verliert man sich manchmal aus den Augen. Jeder lebt so seinen Alltag und einige Leute sind schon lange aus Innsbruck wegzogen. Im Sommer kommen dann alle, zumindest für kurze Zeit, wieder nach Hause. Auch diesen Sommer konnte ich lange, ausführliche Gespräche und so viele lustige Abende mit meinen Liebsten genießen.

3. Das Wetterleuchten Festival

In Innsbruck findet im Juli jährlich ein Elektro-Festival auf der Nordkette statt, wo man sein Zelt aufschlagen und die ganze Nacht bis am nächsten Tag nachmittags durchfeiern kann. Dieses Jahr ist das Festival zwar wortwörtlich ins Wasser gefallen, aber das war alles halb so schlimm. Ich erinnere mich an gute Musik, Lagerfeuerambiente, schöne Begegnungen und mein Zelt, das vom Wind verweht wurde und inzwischen wahrscheinlich nicht mehr existiert. 😀

 

4. Bye bye Wohnung

Da ich, wie im letzten Blogpost erwähnt, nach Deutschland gezogen bin, musste ich nicht nur meine Freunde und Familie hinterlassen, sondern auch meine erste eigene Wohnung. Ich habe dort zwar nur für ein Jahr gewohnt, aber die Wohnung war für mich wirklich so ein Wohlfühlort, weswegen es mir sehr schwergefallen ist, dort auszuziehen. Auf meinen 35 m^2 habe ich mir mein eigenes kleines Reich errichtet mit allem, was dazu gehört. Ich habe sehr zentral und schön gewohnt und nehme viele tolle Erinnerungen mit.

5. Last but not least – meine Reise

Natürlich kann ich nicht auf meine Reise nach Sri Lanka vergessen. Ich hatte den Flug schon im Jänner gebucht und konnte es kaum erwarten. Alleine, für 30 Tage mit dem Rucksack, weg aus Österreich, weg aus Europa und rein in eine neue Welt. Die Reise hat sich zwar schlussendlich ein bisschen anders entwickelt, als ich mir das erwartet hatte, aber ich bin sehr froh und dankbar über jede Begegnung, jedes Lächeln und jeden einzelnen Tag, den ich auf Sri Lanka verbringen durfte. Stundenlange Busfahrten, heißes Klima und 1000 Blicke waren zwar manchmal ein bisschen mühsam, aber haben dennoch sicher viel dazu beigetragen, dass ich eine solche Reise sofort wieder machen würde.

Mir würden wahrscheinlich noch 100 andere Momente einfallen, der Sommer war einfach wieder mal wunderschön!

 

 

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