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Neustart

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Neustarten, durchstarten.

Ein neuer Lebensabschnitt.

Eigentlich hatte ich geplant auf meiner Reise in Sri Lanka viele schöne Fotos zu machen, viele gesammelte Erlebnisse und Ereignisse festzuhalten, niederzuschreiben und mit euch zu teilen.

Allerdings fühlte sich das nie richtig an. Sobald ich meinen Laptop aufschlagen wollte oder meine Kamera zückte, hatte ich ein ungutes Gefühl.

Ich bin also diesem Gefühl nachgegangen und habe in diesem Urlaub sehr viel Zeit gehabt, um über so manche Sachen im Leben nachzudenken.

 

Innsbruck und ich.

Das letzte Jahr hatte so viel in sich. So viele Gefühle, so viele Unsicherheiten und Entscheidungen, die ich treffen sollte. Wenn ich mich so an meine letzten Wochen in Tirol, vor meiner Reise, erinnere, dann war das ein Zeitpunkt in meinem Leben, an dem ich so erfüllt und gleichzeitig erschöpft, wie noch nie war. Ich habe viele wunderbare Leute in meinem Leben, die sich um mich sorgen und um die ich mich natürlich genauso sorge.

Meine Freundschaften und Beziehungen zu Leuten stehen bei mir an erster Stelle und das wird sich auch nie ändern.

Ich glaube prinzipiell, dass ich gerne ein verplanter und hilfsbereiter Mensch bin, aber manchmal sollte man wirklich einen Gang zurückdrehen und auf die eigenen Bedürfnisse hören.

Kurz und knapp gesagt: ich hatte 100 Sorgen, 100 Ideen und 100 Freunde, für die ich da sein wollte. Gleichzeitig habe ich mich unglaublich auf meinen Urlaub gefreut und auf das, was nun ansteht: Köln und mein neues Studium.

 

Studieren, studieren.

Das mit dem Studieren ist ja immer so ein Thema bei mir, weil ich mir noch nie so richtig sicher war, was ich wo studieren sollte und wie es manchmal im Leben so läuft, haben sich im letzten Jahr ein paar Türen für mich geöffnet und ohne großartig drüber nachzudenken, stand für mich klar, dass ich noch einmal woanders wohnen möchte und am liebsten in einer größeren Stadt, weil sich Innsbruck manchmal einfach so klein und zu familiär anfühlt.

 

Allet jut hier in Kölle!

Köln ist es also geworden, vorwiegend wegen der Uni, da ich bis auf eine Freundin eigentlich niemanden hier kenne und auch so gut wie nichts von der Stadt wusste. Der Dom und der Rhein, of course!

Nun sitz ich hier in der Großstadt und bin sehr aufgeregt auf das, was kommt. Ich freue mich auf viele neue Freundschaften, viele Abende mit Wein und guten Gesprächen, viel Liebe und Lebensfreude, viel gutes Essen und kreative Kochideen und viel Vorfreude auf jeden Innsbruck-Besuch.

Dass ich die Möglichkeit habe wegzuziehen, woanders zu studieren und mir hier ein „neues“ Leben aufzubauen ist natürlich nicht selbstverständlich und ich bin sehr dankbar dafür, dass mich meine Eltern und Freunde in dieser Entscheidung so unterstützt haben. Es ist aufregend und jeder/jede, der/die mich kennt weiß, dass ich mich irrsinnig drauf freue.

Es ist zwar nicht leicht Innsbruck vorerst hinter mir zu lassen, aber da ich mich teilweise wirklich nicht mehr wohlgefühlt habe glaube ich, dass es für jetzt bestimmt das Richtige ist.

 

Das Ding mit dem Blog.

Ich schreibe, wenn ich mich danach fühle. Der Blog bringt natürlich nicht nur positives mit sich, weil es immer Leute gibt, die einen belächeln, nicht viel davon halten oder mir natürlich negatives Feedback geben – aber das ist okay!

Ich glaube ich bleibe mir selbst ziemlich treu, was meine Themen und Schreibweisen angeht und jeder/jede, der/die mich kennt weiß, dass ich auch, nach wie vor, dahinter stehe, weil ich finde, dass es eine schöne Möglichkeit ist Gedanken und Erlebnisse zu teilen und sich manche von euch vielleicht mit gewissen Situationen und Gefühlsausbrüchen identifizieren können.

Eine Website ist viel Arbeit und ich bin teilweise ein sehr fauler Mensch 🙂

Somit beende ich diesen Blogpost vorerst und freue mich über Nachrichten, Anregungen, Wünschen und Kritik.

Schönen Tag noch,

Lea